Ich habe noch vergessen, das Bild vom Floss aufs Internet zustellen. Hier habt ihr es, um euch ein bisschen mehr ecuadorianische Qualität vorstellen zu können
Dienstag, 11. Februar 2014
Montag, 10. Februar 2014
So endlich habe ich wieder einmal Zeit
Ich habe schon sehr lange nicht mehr geschrieben. Eine Austauschschülerin in Peru hat mir gesagt, dass keine Neuigkeiten gute Neuigkeiten sind. In meinem Fall trifft das auf jeden Fall vollkommen zu. Ich geniesse die Zeit hier so richtig! Aber jetzt habe ich ganz viel zu schreiben, da echt eine Menge passiert ist.
Im Januar war ich mit anderen Austauschschülern am Nervo Konzert (Nervo sind Zwillings DJanes) in Salinas. Salinas ist eine Stadt am Strand, in der Nähe, wo wir das Strandhaus haben. Nervo selbst haben erst nach ein Uhr angefangen, aber das Konzert war echt gut! :)
Vom 17. Januar bis zum 19. Januar hatten alle AFSler ein Camp in Santa Elena. Santa Elena ist auch am Strand und etwa 10 min von unserem Strandhaus entfernt. Alle von AFS kamen. Es war schön wieder einmal alle zu sehen. Für einige war es das erste Mal am Strand in Ecuador und für einen Japaner war es sogar das erste Mal in seinem Leben. Am Strand konnten wir leider nicht lange sein, da wir nur bis zum Abendessen gehen durften und die Leiter uns lange Informationen geben mussten. Auch am Morgne durften wir nicht an den Strand gehen... Für die von Guayaquil, Machalla und Cuenca war das nicht so schlimm, da die Anreisezeit max. 4h war, aber die von Quito mussten über 8h Busfahren. Der Quitobus kam am Freitag auch erst in der Nacht an und am Sonntag mussten sie um 2 Uhr am Morgen wieder nach Hause. Die Organisation war nicht so gut. Beim Camp bekamen wir Informationen über den Kurzaustausch (ich gehe diesen Freitag für eine Woche nach Cuenca und lebe dort in einer anderen Familie) und die Galápagosreise. Auf die Galápagos Inseln gehen wir im März.
Seit dem 25. Januar habe ich Ferien, aber die letzten Wochen davor waren echt schlimm wegen dem Regen. Weil zu viele ausgerutscht sind, hat die Schulleitung entschieden, dass die Schüler immer im gleichen Zimmer bleiben, aber die Lehrer wechseln müssen. Ich habe jetzt bis zum 15. April Ferien.
Am 25. Januar bekam ein Freund (Anton aus Deutschland) eine Überraschungsparty. Wir gingen in Chilis essen. Leider wusste Anton schon vorher bescheid, da er auf meinem Handy den Gruppenchat Anton's Surprise Party gesehen hat. Auch hat Emma (auch eine Freundin aus Deutschland) mich gefragt, als Anton dabei war, um welche Zeit die Party startet. Anton hat sich trotzdem sehr gefreut! :) Sanne, Kolfinna und ich haben ihm noch eine Geburtstagstorte gebacken und wir haben sie im Restaurant gegessen. Hier in Ecuador ist das generell kein Problem.
Die Ferien habe ich bis jetzt so richtig genossen. Jede Woche treffe ich mich mindestens zwei Mal mit Emma. Heute habe ich mit ihr mit Gitarre begonnen. Jeden Montag wollen wir jetzt in den Ferien in die Gitarre Stunde gehen. Auch war ich jetzt schon einige Mal im Kino mit Freunden. Jetzt gibt es keine Filme mehr im Kino, die ich noch sehen möchte. ;)
Am 31. Januar bis zum 2. Januar war ich bei Kolfinna. Am Freitag haben wir uns die Haaren getönt. Ich bin jetzt ein bisschen blonder und weniger rot. Am Abend sind wir und unsere Freunde noch in eine Bar in las Peñas. Las Peñas ist einer der schönsten und sehenswertesten Orte in Guayaquil. Erst recht am Abend. Am Samstag fuhr ich dann mit Kolfinna und ihrer Familie nach Santa Lucia. Santa Lucia ist eine typische ecuadorianische Stadt. Schon morgen früh lief Musik in der ganzen Stadt. Leider gibt es da so richtig viele Moskitos. Ich habe jetzt sicher 50 Stiche. In zwei Wochen sind Wahlen in Ecuador, darum waren wir am Sonntag an einer Versammlung von der Partei, in der Kolfinnas Eltern sind. Die sind echt verrückt. Alle Parteien haben aus bekannten Liedern Wahllieder gemacht. Und dann gehen riesen Gruppen in Pick Ups zu den Versammlungen. Natürlich sitzt man dann auf der Ladefläche und alle schreien die Namen von den Kandidaten. auch mussten wir den Fluss überqueren. Auf dem Fluss hat es ein Floss mit ecuadorianischer Qualität. Drei Autos und einige Motorräder haben auf dem Floss platz. Das Wochenende zuvor ist ein Auto im Fluss gelandet. Zum Glück ist das nicht uns passiert. Da die Versammlung auf dem Land war, wurden wir noch mehr angestarrt, als in der Stadt. Dort auf dem Land sind nämlich so gut wie nie Ausländer.
Am Mittwoch kamen Sanne, Emma und Anton zu mir nach Hausen. Wir haben typisches Essen aus unseren Ländern gekocht. Es gab Rösti mit Fleischbälchen in Tomatensauce und Apfelmus. Danach gingen wir in den Pool schwimmen (ja bei uns ist es immer noch warm. ;) Etwa 30 Grad jeden Tag) und danach gingen wir ein Frozen Yoghurt essen. Am Abend schauten wir noch eine DVD, dann musste Anton nach Hause. Emma und Sanne übernachteten bei mir. Am nächsten Tag gingen wir nach dem Frühstück, bis zu Mittagessen und ein bisschen danach in den Pool. Danach mussten die beiden nach Hause.
Am Abend kam mein Vater, der schon am Mittwoch Abend gelandet ist, zu uns und ass bei uns zu Abend. Ich habe gekocht. Es gab Rösti mit Zürigschnetzlets. Es hat nicht ganz so wie in der Schweiz geschmeckt, aber es war lecker. Als mein Gastvater die Rösti gesehen hat, hat er gerade gesagt ah das ist Rösti. :) Nicht einmal alle Deutschen kannten Rösti. Mein Gastvater hat mir dieses Wochenende gesagt, ich müsse unbedingt nochmals kochen. :) Nach dem Essen gabs Geschenke. Ich bekam das schweizer Fussbalshirt. Das brauche ich unbedingt, da ja im Juni die Schweiz gegen Ecuador an der WM spielt. ;) Auch gab es wieder Schoggi und Guezli Nachschub. :)
Am Donnerstag Abend kamen noch die Gasteltern von Jarko. Er machte auch ein Austauschjahr mit AFS und war ein Jahr in den USA.
Dieses Wochenende Waren wir mit Jarkos Gasteltern am Strand. Gestern waren wir noch in Mandala an einem wundervollen Strand. Jarko, Jarko und ich schnorchelten noch ein bisschen und sahen sehr viele bunte Fische. Leider kamen wir ein bisschen nahe an die Felsen und wir schlugen an die Felsen. Mein Gastvater hat sich am meisten verletzt, aber mehr als Schürfwunden hatte keiner.
Jetzt habe ich begonnen, auf Spanisch zu lesen. Ich habe jetzt alle Harry Potter Bücher auf spanisch zu Hause und ich verstehe sie erstauntlich gut. :)
Ich nehme an, bevor ich zurück von Cuenca bin, gibt es keinen neuen Blogeintrag. Ich nehme mir aber vor, so schnell wie möglich danach einen zu machen. Ich wünsche noch ganz schöne restliche Tagen von euren Ferien und geniesst sie.
Im Januar war ich mit anderen Austauschschülern am Nervo Konzert (Nervo sind Zwillings DJanes) in Salinas. Salinas ist eine Stadt am Strand, in der Nähe, wo wir das Strandhaus haben. Nervo selbst haben erst nach ein Uhr angefangen, aber das Konzert war echt gut! :)
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| Anouk, Sanne und ich |
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| Ich war die einzige Nichtbelgierin |
Vom 17. Januar bis zum 19. Januar hatten alle AFSler ein Camp in Santa Elena. Santa Elena ist auch am Strand und etwa 10 min von unserem Strandhaus entfernt. Alle von AFS kamen. Es war schön wieder einmal alle zu sehen. Für einige war es das erste Mal am Strand in Ecuador und für einen Japaner war es sogar das erste Mal in seinem Leben. Am Strand konnten wir leider nicht lange sein, da wir nur bis zum Abendessen gehen durften und die Leiter uns lange Informationen geben mussten. Auch am Morgne durften wir nicht an den Strand gehen... Für die von Guayaquil, Machalla und Cuenca war das nicht so schlimm, da die Anreisezeit max. 4h war, aber die von Quito mussten über 8h Busfahren. Der Quitobus kam am Freitag auch erst in der Nacht an und am Sonntag mussten sie um 2 Uhr am Morgen wieder nach Hause. Die Organisation war nicht so gut. Beim Camp bekamen wir Informationen über den Kurzaustausch (ich gehe diesen Freitag für eine Woche nach Cuenca und lebe dort in einer anderen Familie) und die Galápagosreise. Auf die Galápagos Inseln gehen wir im März.
Seit dem 25. Januar habe ich Ferien, aber die letzten Wochen davor waren echt schlimm wegen dem Regen. Weil zu viele ausgerutscht sind, hat die Schulleitung entschieden, dass die Schüler immer im gleichen Zimmer bleiben, aber die Lehrer wechseln müssen. Ich habe jetzt bis zum 15. April Ferien.
Am 25. Januar bekam ein Freund (Anton aus Deutschland) eine Überraschungsparty. Wir gingen in Chilis essen. Leider wusste Anton schon vorher bescheid, da er auf meinem Handy den Gruppenchat Anton's Surprise Party gesehen hat. Auch hat Emma (auch eine Freundin aus Deutschland) mich gefragt, als Anton dabei war, um welche Zeit die Party startet. Anton hat sich trotzdem sehr gefreut! :) Sanne, Kolfinna und ich haben ihm noch eine Geburtstagstorte gebacken und wir haben sie im Restaurant gegessen. Hier in Ecuador ist das generell kein Problem.
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| Überraschungsparty |
Die Ferien habe ich bis jetzt so richtig genossen. Jede Woche treffe ich mich mindestens zwei Mal mit Emma. Heute habe ich mit ihr mit Gitarre begonnen. Jeden Montag wollen wir jetzt in den Ferien in die Gitarre Stunde gehen. Auch war ich jetzt schon einige Mal im Kino mit Freunden. Jetzt gibt es keine Filme mehr im Kino, die ich noch sehen möchte. ;)
Am 31. Januar bis zum 2. Januar war ich bei Kolfinna. Am Freitag haben wir uns die Haaren getönt. Ich bin jetzt ein bisschen blonder und weniger rot. Am Abend sind wir und unsere Freunde noch in eine Bar in las Peñas. Las Peñas ist einer der schönsten und sehenswertesten Orte in Guayaquil. Erst recht am Abend. Am Samstag fuhr ich dann mit Kolfinna und ihrer Familie nach Santa Lucia. Santa Lucia ist eine typische ecuadorianische Stadt. Schon morgen früh lief Musik in der ganzen Stadt. Leider gibt es da so richtig viele Moskitos. Ich habe jetzt sicher 50 Stiche. In zwei Wochen sind Wahlen in Ecuador, darum waren wir am Sonntag an einer Versammlung von der Partei, in der Kolfinnas Eltern sind. Die sind echt verrückt. Alle Parteien haben aus bekannten Liedern Wahllieder gemacht. Und dann gehen riesen Gruppen in Pick Ups zu den Versammlungen. Natürlich sitzt man dann auf der Ladefläche und alle schreien die Namen von den Kandidaten. auch mussten wir den Fluss überqueren. Auf dem Fluss hat es ein Floss mit ecuadorianischer Qualität. Drei Autos und einige Motorräder haben auf dem Floss platz. Das Wochenende zuvor ist ein Auto im Fluss gelandet. Zum Glück ist das nicht uns passiert. Da die Versammlung auf dem Land war, wurden wir noch mehr angestarrt, als in der Stadt. Dort auf dem Land sind nämlich so gut wie nie Ausländer.
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| meine blonden Haare |
Am Mittwoch kamen Sanne, Emma und Anton zu mir nach Hausen. Wir haben typisches Essen aus unseren Ländern gekocht. Es gab Rösti mit Fleischbälchen in Tomatensauce und Apfelmus. Danach gingen wir in den Pool schwimmen (ja bei uns ist es immer noch warm. ;) Etwa 30 Grad jeden Tag) und danach gingen wir ein Frozen Yoghurt essen. Am Abend schauten wir noch eine DVD, dann musste Anton nach Hause. Emma und Sanne übernachteten bei mir. Am nächsten Tag gingen wir nach dem Frühstück, bis zu Mittagessen und ein bisschen danach in den Pool. Danach mussten die beiden nach Hause.
| Unser Essen |
| Apfelmus |
| Unterwasserkamara :D |
| So muss ein entspannter Morgen sein |
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| Rösti |
Am Abend kam mein Vater, der schon am Mittwoch Abend gelandet ist, zu uns und ass bei uns zu Abend. Ich habe gekocht. Es gab Rösti mit Zürigschnetzlets. Es hat nicht ganz so wie in der Schweiz geschmeckt, aber es war lecker. Als mein Gastvater die Rösti gesehen hat, hat er gerade gesagt ah das ist Rösti. :) Nicht einmal alle Deutschen kannten Rösti. Mein Gastvater hat mir dieses Wochenende gesagt, ich müsse unbedingt nochmals kochen. :) Nach dem Essen gabs Geschenke. Ich bekam das schweizer Fussbalshirt. Das brauche ich unbedingt, da ja im Juni die Schweiz gegen Ecuador an der WM spielt. ;) Auch gab es wieder Schoggi und Guezli Nachschub. :)
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| Mein schweizer Shirt :D |
Am Donnerstag Abend kamen noch die Gasteltern von Jarko. Er machte auch ein Austauschjahr mit AFS und war ein Jahr in den USA.
Dieses Wochenende Waren wir mit Jarkos Gasteltern am Strand. Gestern waren wir noch in Mandala an einem wundervollen Strand. Jarko, Jarko und ich schnorchelten noch ein bisschen und sahen sehr viele bunte Fische. Leider kamen wir ein bisschen nahe an die Felsen und wir schlugen an die Felsen. Mein Gastvater hat sich am meisten verletzt, aber mehr als Schürfwunden hatte keiner.
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| Der Strand bei Mandala |
Jetzt habe ich begonnen, auf Spanisch zu lesen. Ich habe jetzt alle Harry Potter Bücher auf spanisch zu Hause und ich verstehe sie erstauntlich gut. :)
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| Die ganze Harry Potter Samlung |
Ich nehme an, bevor ich zurück von Cuenca bin, gibt es keinen neuen Blogeintrag. Ich nehme mir aber vor, so schnell wie möglich danach einen zu machen. Ich wünsche noch ganz schöne restliche Tagen von euren Ferien und geniesst sie.
Mittwoch, 22. Januar 2014
5 Monate ?!? und endlich Neujahr
Wow, nun bin ich jetzt schon fünf Monate hier. Das heisst ich habe schon die Hälfte hinter mir. Viele Austauschschüler (auch ich) denken gerade, das kann doch nicht sein. Nur noch fünf Monate mehr?
Doch jetzt zuerst einmal zum Ende vom letzten Jahr. ;) Am 25. Dezember flogen wir wieder zurück nach Bogotá. Als
erstes bekam ich eine kleine Stadttour von meinem Vater. Unter anderem haben
wir uns den alten Teil der Stadt und die Residencia de la Republica Colombia
angeschaut. Die war strengstens bewacht, da es hier sehr ring möglich ist, dass
sonst der Präsident ermordet wird. Nach der Stadtrundtour fuhren wir wieder zu
der Mutter und der Schwester meines Gastvaters. Zum Abendessen gingen wir zu
Freunden meiner Gasteltern. Es gab Fondue! Klar, es war nicht wie in der
Schweiz, aber es war erstaunlich gut.
Am 26. fuhren wir zur Finca (Farm), die meine Familie
besitzt. Sie ist nahe von Bogotá, in Sutatausa, ein bisschen mehr, als eine
Stunde von der Stadt entfernt. Dort blieben wir bis zum 29. Dezember. Die
Landschaft hier ist ähnlich, wie in der Schweiz. Da habe ich mich gerade wieder
wie zu Hause gefühlt. Neben der Finca von meiner Familie, hat eine andere
Schwester von meiner Gastmutter eine Finca und wohnt dort. Auch kamen noch die
Mutter und die Schwester meines Gastvaters. Wir machten einige
Wanderungen/Spaziergänge, doch nach der zweiten wurde ich wegen ziemlich
schrecklichen Blasen an den kleinen Zehen und an der Fussfläche ausser Gefecht
gesetzt und konnte nicht einmal mehr spazieren gehen… Ich hatte nämlich keine
guten Schuhe dabei und musste deshalb mit meinen Converse Schuhen wandern
gehen. Aber die eine Wanderung war es wirklich wert. Die Aussicht war
fantastisch und ich habe es so richtig genossen.
| Kaum zu fassen, eine Kuh!! Hier hatte es noch relativ viele Kühe |
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| Da der Stein gelb ist, heisst dieser Ort piedra amarillo (gelber Stein) bei meiner Familie. |
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| Wandmalerei von Ureinwohnern |
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| Das Dorf Gubate |
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| Die Finca und rechts noch das Gästezimmer |
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| Jarko und ich |
| Die ganze Familie mit den Hunden von der Finca |
An einem Abend gab es Raclette zum Abendessen. Das war
komplett anders, als in der Schweiz. Der Käse war mehr eine Beilage und es gab
Shrimps und all mögliches Gemüse. Auch der Käse ist kein wenig wie der Käse in
der Schweiz. Aber es hat trotzdem geschmeckt, obwohl es für mich kein Raclette
war.
Wir machten an einem Tag einen Ausflug ins nahegelegene Dorf
Gubate. Dort hat es einige Austauschschüler.
Am 27. Dezember haben wir zum zweiten Mal Weihnachten
gefeiert. Wieder gab es Pavo, aber dieses Mal mit Salaten und zum Dessert
Milchreis. Dieses Mal hatten wir zwar weniger Geschenke, aber es hat länger
gedauert, da über jedes Geschenk eine Geschichte erzählt worden war.
Beim Rückflug nach Guayaquil hat die Fluggesellschaft
ziemliche Fehler gemacht. Einige Plätze haben sie doppelt verkauft, deshalb
haben einige ein Upgrade bekommen und beim Warteraum wurde durchgesagt, dass
wenn man am nächsten Tag fliegt, man über 1000 Dollar Entschädigung bekommt. Als
wir den Flughafen Guayaquil verlassen haben, empfanden wir eine solche Hitze,
obwohl es nach Mitternacht war. Aber so richtig schrecklich war es im Haus.
Am 30. Dezember fuhren wir an den Strand. Dort haben wir ein
Strandhaus für den Winter gemietet. Mit uns kamen die Mutter und die Schwester
von meinem Gastvater. Das Haus ist
gross, es hat Betten für sechs Personen und drei Badezimmer.
Am 31. Dezember waren wir zuerst am Strand. So etwa um 18
Uhr haben mir einige Schweizer alles Gute für das neue Jahr gewünscht. Das war
sehr komisch, da ich wusste, dass es bei mir noch sechs Stunden dauert bis
Mitternacht. Zum Abendessen gab es wieder einmal Pavo mit Reis. Nach dem
Abendessen schauten wir uns Año Viejos in der Siedlung an. Das sind Pappe
Puppen, die Aussehen, wie Superhelden, Politiker und vieles mehr. In ihnen hat
es Feuerwerk und um Mitternacht wurden alle angezündet. Gegen Mitternacht
gingen wir zu dem Punkt am Meer, wo die Año Viejos verbrannt wurden. Von da aus
konnte man auch nach Salinas sehen, eine Stadt, nahe von unserem Strandhaus. In
Salinas hatte es viel Feuerwerk und von dem Platz aus, wo wir waren, konnte man
es perfekt sehen. Auch bei uns wurde Feuerwerk abgefeuert. Hier ist es jedoch
sehr gefährlich, da es keinen Sicherheitsabstand gibt und die Raketen viel
weniger hoch gehen. Ich habe einige Male Teile von den Raketen auf meiner Haut
gespürt… Auch sind die Raketen viel lauter.
Wie schon gesagt wurden um Mitternacht die Año Viejos verbrannt. Dafür wurden alle auf einen Haufen geworfen und mit Benzin übergossen. Es gab so ein riesen Feuer und so viele Explosionen, dass wir hinter Steine geflüchtet sind. Um Mitternacht haben wir 12 Trauben gegessen. Das ist hier eine Tradition.
Wie schon gesagt wurden um Mitternacht die Año Viejos verbrannt. Dafür wurden alle auf einen Haufen geworfen und mit Benzin übergossen. Es gab so ein riesen Feuer und so viele Explosionen, dass wir hinter Steine geflüchtet sind. Um Mitternacht haben wir 12 Trauben gegessen. Das ist hier eine Tradition.
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| Es gab sogar noch grössere año viejos |
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| Die año viejos auf einem Haufen |
Hier hat es extreme Ebbe und Flut. Wenn Ebbe ist, kann man
schnorcheln. Wir haben sehr viele Fische gesehen, sogar Kugelfische! Leider war
ich über eine Stunde am Schnorcheln und habe mir deshalb ziemlich den Rücken
verbrannt…
Wir blieben am Strand bis am 6. Januar. Zwei Mal assen wir
am Abend in Salinas. Bis nach Salinas brauchen wir etwa eine halbe Stunde.
Kurz bevor wir beim Haus waren, hat es begonnen zu regnen. Die Regenzeit hat nämlich begonnen... Yuhuy :( Heute zum Beispiel hat es die ganze Nacht durchgeregnet und am Tag, während ich in der Schule war, hat es eine Stunde lang nur so geregnet. Leider ist mein Schulhaus nicht so regentauglich, desshalb konnten wir nicht in allen Zimmern sein, da die ein bisschen überflutet waren. Auch ist es jetzt richtig unangenehm feucht. Aber immer wenn es regnet, brauche ich eine Jacke, weil ich zu kalt habe, aber sobald die Sonne kommt, ist es unglaublich heiss.
Letzten Dienstag kam mein Geburtstagsgeschenk von meinen Grosseltern an! :D Ich bin so froh, dass es geklappt hat. Nochmals vielen Dank für das Geschenk. Erstaunlicherweise hat es sogar die Schokolade überlebt, einzig sind die Schokokugeln ein bisschen deformiert.
Freitag, 10. Januar 2014
Weihnachten in Kolumbien
Am 16. Dezember, sehr, sehr, sehr früh am Morgen, machten
Daniela, Jarko, Maria Fernanda und ich uns auf den Weg nach Kolumbien. Jarko,
mein Gastvater, folgte uns erst am 21. Dezember.
Wir flogen von Guayaquil nach Bogotá. Meine Gastmutter flog danach direkt nach
Bucaramanga (zu ihrer Mutter) weiter. Meine Geschwister und ich blieben aber
vorerst in Bogotá, bei der Mutter und der Schwester meines Gastvaters.
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| wir am Flughafen Guayaquil |
In Bogotá konnte ich endlich wieder einmal frei herumlaufen!
Das ist echt ein schönes Gefühl, wenn man bedenkt, dass ich jetzt vier Monate
schon in einer Stadt wohne, wo man nur in Einkaufszentren, oder in den
Siedlungen herumlaufen kann.
| Daniela und ich in Bogotá |
In Bogotá waren wir in einigen Einkaufszentren und
am zweiten Tag waren wir beim Cerro de Monserrate. Das ist einer der
bekanntesten Orte von Bogotá. Der Cerro de Monserrate ist ein Berg mit einer
Kirche. Hinauf kann man entweder mit einer Seilbahn, oder einer Zahnradbahn.
Leider fährt die Zahnradbahn nicht so oft und deshalb fuhren wir mit der
Seilbahn hoch. Die Bergstation der Seilbahn liegt auf 3152 M. ü. M. Mit dieser
Höhe hatten wir wieder einmal Mühe. Deswegen tranken wir, wie schon beim
Cotopaxi, Coca Tee.
| Aus der Seilbahn |
| Bogotá |
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| Natürlich wurde die Seilbahn in der Schweiz hergestellt ;) |
| Die Kirche |
In Kolumbien hat man vom 16. bis zum 24. Dezember jeden Tag
eine sogenannte Novena. Oftmals kommen Freunde und Bekannte zu einem nach
Hause, oder man geht zu jemandem. Es kann sein, dass man die Novena auch nur
mit der Familie hält. Man betet und singt zusammen und wenn andere zu Besuch
sind, gibt es auch noch ein spezielles Abendessen.
Am 17. Dezember war die Novena bei der Mutter und der Schwester meines Gastvaters. Deshalb mussten wir noch einige Essenswaren einkaufen. In den Supermärkten in Kolumbien gibt es enorm viele Dinge zum probieren. Zum Beispiel haben wir eine Kugel Eis zum probieren und Kekse bekommen. Es gab aber noch viel mehr!
Am 17. Dezember war die Novena bei der Mutter und der Schwester meines Gastvaters. Deshalb mussten wir noch einige Essenswaren einkaufen. In den Supermärkten in Kolumbien gibt es enorm viele Dinge zum probieren. Zum Beispiel haben wir eine Kugel Eis zum probieren und Kekse bekommen. Es gab aber noch viel mehr!
Was mir erst jetzt in Kolumbien aufgefallen ist, ist, dass
alle, die mich nicht kennen, denken, ich könne kein Spanisch. Es sind dann alle
sehr überrascht, wenn ich beginne, Spanisch zu sprechen! Das ist sehr lustig,
denn zuerst beginnen alle, mit mir Englisch zu sprechen und ich antworte dann
auf Spanisch.
Am 18. Dezember flogen wir nach Bucaramanga. Dort war es
wieder viel wärmer, aber immer noch nicht so heiss, wie in Guayaquil. Der Flug
nach Bucaramanga hatte relativ feste Turbulenzen. Die Frau neben mir bekam
ziemlich Panik, aber mir hats gefallen. ;)
Die ersten paar Tage waren Daniela, Maria Fernanda und ich
jeden Tag in einer Mall. Unter anderem haben wir Kleider gekauft, die meine
Gasteltern mir dann zu Weihnachten schenkten. Die ganze Zeit in Bucaramanga
waren wir normalerweise bis so etwa 11 Uhr, oder länger im Schlafanzug.
Dementsprechend kann man sich auch unsere Motivation, etwas zu unternehmen,
vorstellen. ;) Ich fands auf jeden Fall erholsam!
Nach ein paar Tagen kam auch noch eine Schwester von meiner
Gastmutter mit ihrer Familie. Auch sie wohnten über Weihnachten in der Wohnung
der Grossmutter. Schlussendlich waren wir neun Personen in dieser Wohnung.
Der 23. Dezember war der einzige Tag in den Ferien, an dem
wir früh aufstehen mussten. Um sechs Uhr hat mich mein Gastvater geweckt! Wir
machten an diesem Tag einen Ausflug in den National Park Chicamocha (Chicamocha
Canyon). Unser Plan war, vor allen da zu sein, damit wir bei der Seilbahn nicht
anstehen müssen. Da der Weg dorthin jedoch lange dauerte, mussten wir schon
früh losgehen. Wir starteten bei der Mesa de los Santos (Tisch der Heiligen). Weil
der Berg dort so flach ist, sieht er so aus wie ein Tisch. Mit der Seilbahn
fuhren wir zuerst in die Schlucht und dann hoch zu einer Art Freizeitpark.
Diesen Park darf man sich auf keinen Fall wie den Europapark vorstellen oder
so. Es gab keine Achterbahnen, oder
Karusselle, sondern riesen Schaukeln und Bungee Jumping. Es hatte ein Cable
Vuelvo für Erwachsene. Das war echt der Hammer. Man fliegt so halb und unter
einem hat es einen meterhohen Abgrund. Das haben nur mein Gastvater und ich
gemacht, die anderen hatten zu viel Angst davor. Nach dem Cable Vuelvo gingen
wir zum Aussichtspunkt. Die Aussicht war echt unglaublich!! Daniela und ich
gingen danach auf die Riesenschaukel. Zum Schluss waren wir noch in einem Mini
Zoo. Dort hatte es unter anderem Strausse. Danach fuhren wir mit der Seilbahn
wieder zurück. Bei der Seilbahnstation bei Mesa de los Santos haben wir Mittag
gegessen und fuhren wieder zurück nach Bucaramanga.
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| Ich beim Cable Vuelvo |
| Die Riesenschaukel |
| Daniela und ich |
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| Wir waren zu faul um hoch zugehen, also nahmen wir den "Bus" |
Weihnachten war für mich sehr seltsam, denn es war warm und ich konnte nicht Ski fahren. Trotzdem waren diese Weihnachten super. Am Abend gab es zuerst Snacks und dann wurden Fotos in allen möglichen Variationen gemacht. Grossmutter mit Enkeln, erste Familie, zweite Familie, dritte Familie, alle Geschwister usw. Nach den Fotos waren die Geschenke dran. Es waren unglaublich viele Geschenke, sicher mehr als hundert! Hier funktioniert Geschenkeauspaken so: jemand nimmt ein Geschenk, liest von wem, für wen, dann macht es die Person, für die es ist, auf und alle schauen zu. Erst wenn das Geschenk offen ist und danke gesagt wurde, ist das nächste dran. Dementsprechend lange hats gedauert, aber es war auch lustig. Mein, mit Abstand bestes Geschenk, war eine Barbie Puppe. Die war von meinem Gastvater und mir wurde ausdrücklich gesagt, sie ist nur von ihm und nicht von der ganzen Familie. Das mit der Barbie ist nämlich so: für meine Geburtstagsparty wusste ich zuerst nicht, was ich machen will, deshalb hat mein Gastvater gefunden, ich soll eine Barbieparty machen. In Bucaramanga kam im Fernsehen dann die längste Zeit Barbie Werbung und die ganze Familie hat mich jedes Mal gefragt, ob ich doch nicht eine Barbie für Weihnachten will. Irgendwann habe ich dann gesagt, ich wolle unbedingt eine Barbie zu Weihnachten und aus Spass hat mir dann mein Gastvater eine gekauft. :) Natürlich habe ich mich auch sehr über die Geschenke aus der Schweiz gefreut! Unter anderem bekam ich schweizer Wiehnachtsguezli, denn hier gibt es sowas nicht!!
Nach dem Geschenkeauspacken gab es Essen. Wir assen Pavo (Truthan), Schinken, Reis und einen Dessert, ähnlich wie ein Tiramisu, einfach mit Zintronencrème. Nach dem Essen wurde dann geredet bis etwa 3 Uhr morgens.
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| Die Grossmutter, einige ihrer Enkel, und ich |
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